Originalquelle: ALLRIS-Original
261286 · 2026-06-24 · Große Anfrage · öffentlich
Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Beate Bänsch-Baltruschat
In den vergangenen Jahren wurden wiederholt Fälle von verendeten oder verletzten Wasservögeln am Rheinauensee gemeldet. Berichtet wird insbesondere von Enten, Schwänen und deren Jungtieren, die sich in Fasern der Uferbefestigung verheddern, dadurch verletzt werden oder verenden. Zudem wird von fehlenden beziehungsweise unzureichenden Ausstiegsmöglichkeiten für Wasservögel und andere Tiere berichtet. Gerade während der Brut- und Setzzeit kann dies für Küken und Jungvögel zu einer erheblichen Gefährdung führen.
Besonders problematisch erscheint dies vor dem Hintergrund, dass der Rheinauensee erst vor wenigen Jahren umfangreich saniert wurde.
Vor u.s. Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
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Stellungnahme der Verwaltung
Das Thema der Wasservögel am Rheinauensee ist sehr komplex und emotional zugleich. Die Verwaltung informiert hiermit zur Gesamtsituation:
Das Amt für Umwelt und Stadtgrün steht im stetigen und engen Kontakt mit der Wildvogelhilfe Rheinland des BUND. Über diesen Austausch erfährt die Stadt Bonn von verletzten oder verstorbenen Tieren. Ebenfalls wird gemeinsam nach Lösungen zur Verbesserung der Situation gesucht.
In diesem Rahmen gab es bereits am 22.09.2024 einen Ortstermin mit der Wildvogelhilfe, "Schwäne Köln" sowie der Bundesstadt Bonn. In diesem Termin wurde festgestellt, dass die Ufermauer rein konstruktiv die besagten Spalten aufweist, da sie über Edelstahlanker in einer Rückbetonage befestigt sind. Damit bleibt die Mauer flexibel, um auf Temperaturschwankungen sowie Eisdruck reagieren zu können. Gleichzeitig dienen die Spalten den vielen Wassertieren im Rheinauensee als Nahrung- und Lebensraum. Dies war jedoch zur Zeit der Errichtung 1979 von geringerem Belang.
Somit – und das belegen zusätzlich Fotos der Bundesgartenschau – befindet sich die Mauer bereits seit jeher in dieser Bauart. Mit der Sanierung des Sees 2023 wurde die Trockenlegung genutzt, um mehrere hundert Meter
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