Originalquelle: [ALLRIS-Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2028299) # Volt/Grüne Dringlichkeitsantrag: Akute Krise der Rheinquerungen: Planungsbeschleunigung und Ressourcenmobilisierung für die Projekte „Seilbahn“ und „Fuß- und Radverkehrsbrücke“ 261291 · 2026-06-26 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich Antragsteller: Volt-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Karin Langer Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Barbara Krausz ## Sachverhalt Die am 03.06.2026 vollzogene Vollsperrung der Nordbrücke (A565) für den gesamten Verkehr hat zu einer beispiellosen Überlastung der verbleibenden Bonner Rheinquerungen geführt. Die Kennedybrücke und die Südbrücke (Konrad-Adenauer-Brücke) fangen derzeit nicht nur den umgeleiteten motorisierten Individualverkehr (MIV) auf, sondern erleben auch einen **massiven, sprunghaften Anstieg des Fuß- und Radverkehrs** . Diese Verkehrsverlagerung führt zu erheblichen Kapazitätsengpässen, Sicherheitsrisiken auf den kombinierten Geh- und Radwegen der bestehenden Brücken und zu einer unzumutbaren täglichen Belastung für die Bonner Bevölkerung, Pendlerinnen und Pendler sowie die Wirtschaft. Um einen dauerhaften Verkehrskollaps abzuwenden, reicht das bloße Management des bestehenden Netzes nicht aus. Es bedarf einer zügigen und kapazitätsstarken Erweiterung der Netzinfrastruktur im Umweltverbund: - **Die links-rechtsrheinische Seilbahn: ** Basis hierfür ist unter anderem der **Ratsbeschluss DS 212071** zur Weiterverfolgung der Seilbahnplanung (Trassenkorridor Ramersdorf – UN-Campus – Venusberg). Die Seilbahn besitzt ein enormes Potenzial, bis zu 1.800 Personen pro Stunde staufrei, emissionsfrei u _Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._ ## Beschlussvorschlag 1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Realisierung der bereits beschlossenen Infrastrukturprojekte Realisierung der links-rechtsrheinischen Seilbahn und den Bau der neuen Fuß- und Radverkehrsbrücke über den Rhein mit höchster Priorität voranzutreiben. 2. Die Verwaltung wird aufgefordert, unverzüglich an das Bundesministerium für Verkehr (BMV) heranzutreten, um das signalisierte Hilfsangebot des Bundes konkret einzufordern. Dabei ist auf eine signifikante Verkürzung der Planungs- und Genehmigungsverfahren (z. B. durch gesetzliche Sonderregelungen oder vorgezogene Planfeststellungsabschnitte) sowie auf die vorzeitige Bereitstellung von Bundesmitteln und personellen Ressourcen hinzuwirken. ## Begründung Begründung der Dringlichkeit: Die Vollsperrung der Nordbrücke (A565, Friedrich-Ebert-Brücke) trat am 03.06.2026 um 15: 00 Uhr in Kraft. Durch die dynamisch Situation waren auch bis zur Einreichungsfrist nicht alle Informationen vorliegend, die diesen Beschlussvorschlag begründen, weshalb dieser nun als Dringlichkeitsantrag erfolgt. Es braucht in dieser Situation schnelles Handeln, um die Situation der Bürger*innen zu verbessern, zudem könnten durch einen zeitlichen Aufschub das Zeitfenster verstreichen und der Stadt Bonn Fördergelder entgehen. der Dringlichkeit: ** Die Vollsperrung der Nordbrücke (A565, Friedrich-Ebert-Brücke) trat am 03.06.2026 um 15: 00 Uhr in Kraft. Durch die dynamisch Situation waren auch bis zur Einreichungsfrist nicht alle Informationen vorliegend, die diesen Beschlussvorschlag begründen, weshalb dieser nun als Dringlichkeitsantrag erfolgt. Es braucht in dieser Situation schnelles Handeln, um die Situation der Bürger*innen zu verbessern, zudem könnten durch einen zeitlichen Aufschub das Zeitfenster verstreichen und der Stadt Bonn Fördergelder entgehen. ## Beratungsfolge - 2026-06-30 · Ausschuss für Mobilität und Verkehr · vertagt - 2026-07-09 · Rat · wg. Sitzungsabbruch nicht behandelt (vertagt) - 2026-07-13 · Rat · abgelehnt ## Dokumente - Sammeldokument öffentlich ([Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/doc?DOCTYP=130&DOLFDNR=3172403&OTYP=41))