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Dringlichkeitsantrag CDU/SPD/FDP: Einsatz der Wasserwagen der SWB in Hitzeperioden

261343 · 2026-07-08 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich

Antragsteller: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Rainer Haid SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Max Biniek Angelika Esch FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Werner Hümmrich

Sachverhalt

Die Sommermonate sind zunehmend von langanhaltenden Hitzeperioden und extremen Temperaturen geprägt. Dies stellt eine erhebliche gesundheitliche Belastung für die Bürgerinnen und Bürger dar – insbesondere für vulnerable Gruppen wie Seniorinnen und Senioren, Schwangere, chronisch Kranke, Obdachlose sowie Kinder. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist die effektivste und einfachste Maßnahme, um hitzebedingten Gesundheitsschäden wie Dehydration oder Kreislaufproblemen vorzubeugen. Der unkomplizierte Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser im öffentlichen Raum ist daher eine fundamentale Maßnahme des kommunalen Gesundheitsschutzes und der Hitzevorsorge. Durch den Rückgriff auf die bereits vorhandenen Wasserwagen der Stadtwerke kann ohne langwierige Planungsphasen oder bauliche Verzögerungen (wie sie etwa bei fest installierten Trinkbrunnen entstehen) sofort reagiert werden. Die Infrastruktur ist vorhanden und muss lediglich reaktiviert werden. Um eine sofortige und maximale Barrierefreiheit zu gewährleisten, ist der temporäre Einsatz von Einwegbechern im Bedarfsfall angezeigt, da nicht vorausgesetzt werden kann, dass Passantinnen und Passanten stets eigene Trinkgefäße mitführen. Neben der

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird beauftragt, in Kooperation mit den Stadtwerken die vorhandenen Wasserwagen bei langanhaltenden Hitzeperioden kurzfristig noch im laufenden Kalenderjahr im öffentlichen Raum zur kostenfreien Abgabe von Trinkwasser einzusetzen.

Für das kommende Kalenderjahr sowie die Folgejahre ist der Einsatz der Wasserwagen als fester Bestandteil der städtischen Hitzevorsorge personell und logistisch sicherzustellen.

Um einen niedrigschwelligen und barrierefreien Zugang zu gewährleisten, werden im Bedarfsfall an den Wasserwagen kostenfreie Einwegbecher zur Verfügung gestellt.

Begründung

der Dringlichkeit: **

Die Sommermonate sind zunehmend von langanhaltenden Hitzeperioden und extremen Temperaturen geprägt. Dies stellt eine erhebliche gesundheitliche Belastung für die Bürgerinnen und Bürger dar – insbesondere für vulnerable Gruppen wie Seniorinnen und Senioren, Schwangere, chronisch Kranke, Obdachlose sowie Kinder. Gerade in Hitzeperioden ist es wichtig, dass Menschen genug Wasser trinken.

Die Wasserwagen der Stadtwerke haben in der Vergangenheit dazu einen wichtigen Beitrag geleistet.

Es ist daher wichtig, die Wasserwagen bei Hitzeperioden schnellstmöglich, kurzfristig noch im laufenden Kalenderjahr wieder einzusetzen.

Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

261343-01 AA Änderungsantrag - GRÜNE zum Dringlichkeitsantrag CDU/SPD/FDP: Einsatz der Wasserwagen der SWB in HitzeperiodenAntrag zur Vorlage 261343

Sachverhalt

Der Zugang zu Trinkwasser im öffentlichen Raum insbesondere an Hitzetagen ist eine wichtige gesundheitliche Prävention, die vor der Dehydrierung schützt. Langfristig sollte jedoch das Ziel verfolgt werden, eine nachhaltige Infrastruktur durch flächendecke Trinkwasserspender zu schaffen.

Gleichzeitig sollte es unser aller erklärtes Ziel sein, den Plastikmüll im städtischen Raum konsequent zu reduzieren (siehe bspw. DS 260089). Indem wir primär auf mitgebrachte Gefäße setzen und gleichzeitig praktikable Mehrwegsysteme etablieren, vermeiden wir unnötige Plastikabfälle durch Einwegflaschen und Becher. Der Austausch mit Aufgabenträgern in anderen Städten, die das bereits erfolgreich anwenden, ist hierbei mit Sicherheit hilfreich.

Beschlussvorschlag

Dem Antrag wird unter der folgenden Maßgabe zugestimmt:

  1. Der Einsatz des Wasserwagens soll zur Überbrückung dienen, bis genügend Trinkwasserspender im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Beschlossene Trinkwasserspender werden zeitnah installiert.
  2. Der Einsatz von Mehrwegbechern wird erneut geprüft. Im Austausch mit anderen Städten (bspw. Köln) und Anbietern von Mehrweggeschirr soll eine Lösung gefunden werden, die auch für die Stadtwerke praktikabel ist.
  3. Es sollen vornehmlich mitgebrachte Gefäße befüllt werden.

Dokumente