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Melbbad: Vorstellung der Entwurfsplanung und der Kostenberechnung

261474 · 2026-09-16 · Mitteilungsvorlage · öffentlich

Sachverhalt

Mitteilung der Verwaltung

Das Melbbad ist seit August 2020 aufgrund eines Starkregenereignisses außer Betrieb. Die Überflutung der unterirdischen Technikbereiche führte zu erheblichen Schäden an der Badewassertechnik, wodurch wesentliche Teile der Schwimmbadtechnik funktionsunfähig wurden. Außerdem wurde durch ein Gutachten des TÜV festgestellt, dass das Funktionsgebäude aufgrund Betonabplatzungen, Rissbildungen, Durchfeuchtungen sowie Korrosionsschäden in Teilbereichen nicht mehr stand- und verkehrssicher ist.

Mit Beschluss des Rates vom 25.08.2022 (DS __221653__ ) wurde die Verwaltung auf Basis der sog. zweiten Machbarkeitsstudie mit der Vorplanung zur Sanierung des Melbbades beauftragt.

Die Machbarkeitsstudie sah einen eingeschossigen, zweckmäßigen Bau nach Abbruch der alten Gebäude für Umkleiden, Sanitärräume mit Toiletten und Duschen, Lager-, Technik- und Personalräume vor sowie eine neue Schwimmbadtechnik. Für die kurze Öffnungszeit im Sommer sollte auf eigene Gastronomieräume verzichtet werden, stattdessen ein Stellplatz mit Strom- und Wasseranschluss für eine mobile Gastronomie geschaffe

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Beschlussvorschlag

e einer näheren steuerlichen Prüfung zu unterziehen. Einerseits kann die Überführung des Melbbades aus dem Betriebsvermögen des Betriebes gewerblicher Art (BgA) Bäder in den Hoheitsbereich der Bundesstadt Bonn steuerliche Auswirkungen nach sich ziehen; verbunden mit einer etwaigen Rückzahlungsverpflichtung geltend gemachter Vorsteuern. Andererseits kann die steuerliche Beurteilung der künftigen Nutzung erst erfolgen, wenn die Planungen für eine Nachnutzung des Geländes weiter konkretisiert werden.

Fazit:

Beim Melbbad handelt es sich um ein ca. 31.500 m² großes Grundstück in Poppelsdorf, welches bis zu einer Schließung im Jahr 2020 lediglich in vier Monaten (Mai bis September) als Freibad genutzt wurde. In der übrigen Zeit war das Gelände ungenutzt.

Aus Sicht der Verwaltung steht die geringe Nutzungsdauer eines Freibades in keiner Relation zu dem erforderlichen Investitionsvolumen von rund 29, 1 Mio. EUR. In Anbetracht fehlender investiver und konsumtiver Mittel und insbesondere der veränderten personellen Rahmenbedingungen schlägt die Verwaltung vor, das Melbbad nicht zu sanieren und den Betrieb dauerhaft einzustellen.

Die Verwaltung hält es nicht für realistisch, das für

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