Originalquelle: ALLRIS-Original
261508 · 2026-08-18 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Grüne Bezirksfraktion Beuel Lea Groneweg Gerhard Baumgärtel
Die Schaltung auf Anforderung bringt an der Stelle keine Vorteile, aber für die Betroffenen Nachteile.
Wenn für den Kfz-Verkehr auf der parallel laufenden Querung grünes Lichtzeichen angezeigt wird, kann dies auch automatisch für den Rad/Fußverkehr so geschaltet werden. Es gibt auch z.B. keine Abbiegespur, die den Überweg kreuzt, die davon profitieren könnte.
Zufußgehende und Radfahrende, müssen aber ggf. zwei Ampelphasen bei Rot warten, wenn nicht rechtzeitig die Anforderungstaste betätigt worden ist, während der parallel laufende Kfz-Verkehr fahren darf.
Die Verwaltung prüft folgende Maßnahmen zur Optimierung der Ampelschaltung bei Querung der B56 von der Königswinterer- in die Niederkasseler Straße:
Die Ampelschaltung erfolgt nicht mehr wie bisher auf Anforderung, also Tastenbedienung, sondern automatisch gleichzeitig zur Ampelschaltung des parallel laufenden Kfz-Verkehrs.
Stellungnahme der Verwaltung
Der Betrieb einer Lichtsignalanlage ist ein Geschäft der laufenden Verwaltung. Die Verwaltung weist deshalb darauf hin, dass entsprechende Beschlüsse als Anregung an den Oberbürgermeister einzustufen sind.
Dies vorweggeschickt teilt die Verwaltung zum Inhalt des Antrags Folgendes mit:
Die angesprochene Lichtsignalanlage hat eine herausragende strategische Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des Hauptverkehrsstraßennetzes. Sie steuert den maßgeblichen Verkehrsabfluss von der Kennedybrücke über die Sankt Augustiner Straße (B56) in östlicher Fahrtrichtung und sichert damit die Leistungsfähigkeit dieser zentralen Verkehrsachse.
Eine automatische Mitschaltung (Dauerfreigabe ohne Anforderung) für Fuß- und Radverkehr zur Querung der B56 (zwischen Königswinterer Straße und Niederkasseler Straße) wird aus verkehrstechnischer Sicht kritisch bewertet.
Dies begründet sich wie folgt:
_Gekürzt._