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GRÜNE-Große Anfrage: Rolle der Fähren im Bonner Süden zur Entlastung des Verkehrs während Autobahn- und Eisenbahnsperrungen

261586 · 2026-08-24 · Große Anfrage · öffentlich

Antragsteller: Grüne Bezirksfraktion Bad Godesberg Marc Daniel Heintz Sebastian Engels

Sachverhalt

Am nördlichen Mittelrhein zwischen Neuwied/Weißenthurm und dem Bonner Süden gibt es auf 40 Kilometern keine Rheinbrücke. Die Rheinfähren bilden auch im südlichen Bonner Stadtgebiet (Stadtbezirk Bad Godesberg) eine wichtige Ergänzung für den Individualverkehr und ÖPNV. Infolge der Sperrung der Nordbrücke hat diese Bedeutung stark zugenommen.

Außerdem ist vom 10. Juli bis 12. Dezember 2026 die rechtsrheinische Eisenbahnstrecke gesperrt, so dass die Nutzung der Fähren mit dem Deutschlandticket für Menschen aus Königswinter und Niederdollendorf eine interessante Alternative bietet, um die nächstgelegenen Bahnhöfe zu erreichen. Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2028 wird sich mit der Sanierung der linksrheinischen Eisenbahnstrecke die Situation umkehren. Dann könnten die Fähren für Menschen aus Bad Godesberg und Mehlem eine interessante Alternative bieten, um die nächstgelegenen Bahnhöfe zu erreichen.

Vor dem Hintergrund der rund zweijährigen Sperrung der Nordbrücke sowie der zeitlich versetzten Sperrungen der Eisenbahnstrecke scheint eine längerfristige Zusammenarbeit mit den Rheinfähren, die dann auch die Fähre Bad Godesberg-Niederdollendorf umfasst, sinnvoller als eine „scheibchen

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Beschlussvorschlag

Die Stadtverwaltung wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie haben sich die Fahrgastzahlen (Lkw, Pkw, Personen mit Rad, Personen) auf den Fähren (Mehlem-Königswinter und Bad Godesberg-Niederdollendorf) seit der Sperrung der Nordbrücke und seit der Sperrung der rechtsrheinischen Eisenbahnstrecke entwickelt? Falls keine aktuellen Zahlen vorliegen: ist geplant, solche Zahlen künftig systematisch zu erfassen?
  1. Wie erklärt sich die Stadt Bonn, dass die Verhandlungen von go.Rheinland nur im Falle der Fähre Mehlem-Königswinter zum Erfolg geführt haben, während die anderen privaten Fährbetreiber das Angebot abgelehnt haben? Wäre es vor dem Hintergrund besonders angespannten Verkehrssituation in Bonn denkbar, mit dem Betreiber der Fähre Bad Godesberg-Niederdollendorf nochmals das Gespräch zu suchen oder ein besseres Angebot vorzulegen?
  1. Gibt es seitens der „Taskforce Nordbrücke“ Überlungen, welche Rolle die Fähren im Bonner Süden bis zur Wiederinbetriebnahme der Nordbrücke spielen können?
  1. Wie stuft die Verwaltung die Möglichkeiten ein, die Vereinbarung mit der Fähre Mehlem-Königswinter über den 11. Dezember hinaus in den Deutschlandticket-Tarif zu integrieren?
  1. Gibt

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