Originalquelle: ALLRIS-Original
261647 · 2026-09-08 · Beschlussvorlage · öffentlich
Begründung der Dringlichkeit: Aus Sicht der Verwaltung ist die Aufrechterhaltung des Angebotes der Hebammen Ambulanz Bonn e. V. auf dem bisherigen Niveau von zentraler Bedeutung zur Schließung der Versorgungslücken rund um die Geburt. Entgegen der ursprünglichen Annahme der Verwaltung ist hierzu anstelle der geplanten Anschubfinanzierung eine dauerhafte institutionelle Förderung des Vereins erforderlich. Hierfür sind bisher keine Mittel zur Förderung im anstehenden Doppelhaushalt durch das Gesundheitsamt vorgesehen. Eine Anmeldung entsprechender Mittel ist aufgrund der ausstehenden Priorisierung von Aufgaben mit niedrigem Bindungsgrad bisher nicht erfolgt.
Zur nachträglichen Einbeziehung des Sachverhalts wurde eine Vorlage in die Sondersitzung des Verwaltungsvorstandes am 02.09.2026 eingebracht. Der Verwaltungsvorstand hat in dieser die Nachmeldung der Mittel für die Haushaltsplanung 2027/2028 beschlossen. Eine fristgerechte Einbringung der Vorlage war nicht möglich, da zunächst die Beratung und Beschlussfassung im Verwaltungsvorstand abgewartet werden musste.
Sollte die Weiterfinanzierung der Hebammen Ambulanz Bonn e.V. ausbleiben oder zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen wer
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=begruendung und offset des Eintrags in weiter._
Sachverhalt
In der Beschlussvorlage des Oberbürgermeisters fehlen valide Daten darüber, warum das Zusatzangebot des Fördermittelempfängers und der Mitwirkenden wegen einer sonst drohenden Unterversorgung im geburtshilflichen Bereich unabweisbar notwendig sein soll. Überdies wäre bei einem tatsächlich vorliegenden -aber in der Vorlage nicht annähernd nachgewiesenen- Notstand bzw. dem Vorherrschen einer schweren Mangellage auszuführen gewesen, warum die für die Organisation der Gesundheitsversorgung zuständigen Stellen bisher nichts bzw. nichts Ausreichendes dagegen unternommen haben. Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch die Einschätzung des zuständigen Landesministers, der sich auf der Netzseite seines Ministeriums wie folgt zitieren lässt: „ Mir ist es außerordentlich wichtig, dass Schwangere und Neugeborene überall in Nordrhein-Westfalen sehr gut versorgt werden und schnell in gute Hände kommen." (NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU ; Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen). Zu einer tatsächlich vorhandenen eklatanten Mangellage in der Versorgung von in Bonn lebenden Frauen vor und nach deren Niederkunft sowie von
_Gekürzt._
Beschlussvorschlag
Vor einer Beschlussfassung legt der Oberbürgermeister dar,
_Gekürzt._
Begründung
in der Beschlussvorlage verzichtet wurde.
Sachverhalt
In der Beschlussvorlage des Oberbürgermeisters fehlen valide Daten darüber, warum das Zusatzangebot des Fördermittelempfängers und der Mitwirkenden wegen einer sonst drohenden Unterversorgung im geburtshilflichen Bereich unabweisbar notwendig sein soll. Überdies wäre bei einem tatsächlich vorliegenden -aber in der Vorlage nicht annähernd nachgewiesenen- Notstand bzw. dem Vorherrschen einer schweren Mangellage auszuführen gewesen, warum die für die Organisation der Gesundheitsversorgung zuständigen Stellen bisher nichts bzw. nichts Ausreichendes dagegen unternommen haben. Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch die Einschätzung des zuständigen Landesministers, der sich auf der Netzseite seines Ministeriums wie folgt zitieren lässt: „Mir ist es außerordentlich wichtig, dass Schwangere und Neugeborene überall in Nordrhein-Westfalen sehr gut versorgt werden und schnell in gute Hände kommen." (NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU ; Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen). Zu einer tatsächlich vorhandenen eklatanten Mangellage in der Versorgung von in Bonn lebenden Frauen vor und nach deren Niederkunft sowie von
_Gekürzt._
Beschlussvorschlag
Vor einer Beschlussfassung legt der Oberbürgermeister dar,
_Gekürzt._
Begründung
Diese vermeidbare Situation würde in Zukunft aufgrund der stattfindenden Krankenhausreform und der kommenden Gesundheitsreform voraussichtlich eher noch zugespitzt und damit diese vulnerable Gruppe empfindlich treffen.
Stellungnahme der Verwaltung
Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung:
Die Hebammen Ambulanz Bonn (HAB) wird durch die Bundesstadt Bonn gefördert, um den folgenden Problemlagen entgegenzuwirken:
Die Problemlagen lassen sich sowohl durch NRW-weite Untersuchungen, wie den Abschlussbericht: HebAB.NRW - Geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen in NRW- als auch durch die kommunale Arbeitsgruppe Runder Tisch Geburtshilfe, jetzt Arbeitsgruppe Geburtshilfe der Kommunalen Gesundheitskonferenz Bonn, bestätigen (Bauer et al. 2020) . Für gesamt NRW zeigt der Abschlussbericht HebAB.NRW, das
_Gekürzt._