Originalquelle: [ALLRIS-Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2029196) # Grüne-Antrag: Radweg auf dem Brüser Damm 2026-09-01 · Antrag · öffentlich Antragsteller: Grüne Bezirksfraktion Hardtberg Dr. Peter Leonhardt ## Sachverhalt Der Brüser Damm stellt eine wichtige Verbindung innerhalb des Stadtteils Brüser Berg dar. Für Radfahrende ist die Nutzung des Brüser Damms derzeit jedoch nicht ausreichend sicher und attraktiv möglich. Insbesondere fehlt ein durchgehender, eindeutig geführter und sicherer Radweg. Planung und Bau der Brüser Damms erfolgten zu einer Zeit – Anfang der 1970er Jahre – in der der Brüser Berg als Satellitenstadt für rund 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner geplant wurde. Die damalige Verkehrsplanung war entsprechend stark auf die Abwicklung des motorisierten Individualverkehrs ausgerichtet. Heute leben dort ca. 7.700 Menschen. Die Straße ist für den heutigen Autoverkehr deutlich überdimensioniert. Die Breite der Fahrbahnen in Verbindung mit der vergleichsweise geringen Autoverkehrsdichte verleitet zudem zu überhöhten Geschwindigkeiten. Dies beeinträchtigt die Sicherheit von Radfahrenden auf dem gesamten Abschnitt, insbesondere im Bereich der bestehenden Verkehrsinseln, wo die Verkehrsflächen für die verschiedenen Verkehrsteilnehmenden besonders eng zusammengeführt werden. In Fahrtrichtung KAD  Pascalstraße ist aktuell lediglich bis zur Celsiusstr. ein Radstreifen markiert, danach müsse _Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=sachverhalt und offset des Eintrags in weiter._ ## Beschlussvorschlag Auf dem Brüser Damm wird im gesamten Verlauf zwischen Konrad-Adenauer-Damm und Pascalstraße in beiden Fahrtrichtungen ein durchgehender Radweg eingerichtet. Die Verwaltung entwickelt Vorschläge für die Einrichtung und legt sie der Bezirksvertretung Hardtberg vor. Dabei soll insbesondere geprüft und dargestellt werden, 1. wie auf dem genannten Abschnitt eine durchgehende, sichere und vom motorisierten Individualverkehr getrennte Radverkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen geschaffen werden kann; 2. welche baulichen und verkehrlichen Maßnahmen hierfür erforderlich sind; 3. ob und in welchem Umfang die bestehenden Verkehrsinseln zurückgebaut, verändert oder verlagert werden müssen, um den erforderlichen Verkehrsraum für den Radverkehr zu schaffen; 4. welche weiteren Anpassungen an Fahrbahn, Seitenräumen, Querungsstellen und Knotenpunkten erforderlich sind; 5. welche Varianten für eine sichere Radverkehrsführung technisch und verkehrsrechtlich möglich sind und welche Kosten für deren Umsetzung jeweils zu erwarten sind. ## Beratungsfolge - 2026-09-22 · Bezirksvertretung Hardtberg · vertagt ## Dokumente - Sammeldokument öffentlich ([Original](https://www.bonn.sitzung-online.de/public/doc?DOCTYP=130&DOLFDNR=3202311&OTYP=41))