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Beteiligung Bonns und des Rhein-Sieg-Kreises am Bundeswettbewerb „Hightech Spaces“ prüfen und vorbereiten

261666 · 2026-09-02 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich

Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Berit Keiser Kathrin Mohr

Sachverhalt

Das BMFTR hat Ende August 2026 den Wettbewerb „Hightech Spaces“ gestartet. Mit dem Programm sollen bis zu vier besonders leistungsfähige regionale Innovationsstandorte in Deutschland zu international sichtbaren Technologie- und Wertschöpfungszentren weiterentwickelt werden. Für den Zeitraum 2027 bis 2031 stehen insgesamt bis zu 330 Mio. Euro zur Verfügung.

Gefragt sind leistungsfähige regionale Bündnisse aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand. Für Bonn bestehen aufgrund der ausgeprägten Wissenschafts- und Forschungslandschaft sowie insbesondere der vorhandenen Kompetenzen im Bereich Cybersecurity und Digitalisierung grundsätzlich interessante Anknüpfungspunkte.

Eine Interessenbekundung ist bereits bis zum 10. November 2026 vorgesehen; die Bewerbungsfrist endet am 19. Februar 2027. Aufgrund dieses engen Zeitplans sollte zeitnah geklärt werden, ob ein wettbewerbsfähiges Bonner bzw. regionales Konsortium gebildet werden kann.

Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Wirtschaft, Liegenschaften und Arbeit und der Ausschuss für Wissenschaft, Europa und Internationales sowie der Rat beauftragt die Verwaltung,

  1. kurzfristig zu prüfen, ob und mit welchem technologischen Schwerpunkt sich Bonn bzw. die Region Bonn/Rhein-Sieg am Wettbewerb „Hightech Spaces“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) beteiligen kann,
  2. hierzu zeitnah Gespräche mit relevanten Akteuren aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie mit dem Rhein Sieg und ggf. weiteren regionalen Partnern aufzunehmen und das Interesse an der Bildung eines entsprechenden Konsortiums abzufragen,
  3. dabei insbesondere die spezifischen Bonner Kompetenzen in den Bereichen Cybersecurity, Künstliche Intelligenz und digitale Technologien sowie mögliche Verknüpfungen mit weiteren Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland zu berücksichtigen,
  4. kurzfristig über die Ergebnisse und die Möglichkeiten einer Beteiligung zu berichten.

Begründung

der Dringlichkeit: **

Der Förderaufruf wurde erst Ende August 2026 veröffentlicht. Angesichts der Frist für die Interessenbekundung am 10. November 2026 verbleibt nur ein kurzer Zeitraum, um geeignete Partner anzusprechen, ein gemeinsames technologisches Profil zu entwickeln und die Voraussetzungen für eine mögliche Bewerbung zu klären.

Die vorgeschlagene Beratungsreihenfolge ist: 03.09.2026 Ausschuss für Wirtschaft, Liegenschaften und Arbeit, 10.09.2026 Ausschuss Europa, Internationales und Wissenschaft und dann am 24. September zur Entscheidung in den Rat. Eine Behandlung erst in einer späteren Beratungs- und Sitzungsfolge könnte die Möglichkeiten der Stadt Bonn und ihrer regionalen Partner, sich frühzeitig und aussichtsreich in das Verfahren einzubringen, erheblich einschränken.

Beratungsfolge

Nebenvorlagen (Stellungnahmen, Änderungsanträge)

261666-01 ST Beteiligung Bonns und des Rhein-Sieg-Kreises am Bundeswettbewerb „Hightech Spaces“ prüfen und vorbereiten

Stellungnahme der Verwaltung

Durch den Förderaufruf des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt BMFTR zu „Hightech Spaces – Wettbewerb zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit regionaler Innovationsökosysteme“ sollen laut der Veröffentlichung „unternehmensgetriebene regionale Innovationsökosysteme in Deutschland“ gefördert werden. Konkret richtet er sich an „Konsortien, in denen bereits grundlegende Strukturen einer regionalen Public Private Partnership angelegt sind und die über das Potenzial verfügen, diese weiter auszubauen. Zudem müssen die Planungen für das vorgesehene Leuchtturmvorhaben sowie die Katalysator-Vorhaben bereits hinreichend ausdifferenziert vorliegen.“ Somit sollen verbindlich kooperierende regionale Verbünde aus Industrie (einschließlich Großunternehmen, KMU und Start-Ups), wissenschaftlichen Einrichtungen und weiteren Akteuren gefördert werden. Dabei sind Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) wie u.a. Künstliche Intelligenz (KI), Quantentechnologien oder Biotechnologie mit strategischen Forschungsfeldern wie u.a. Luft- und Raumfahrt, Sicherheits- und Verteidigungsforschung und Gesundheitsforschung zielgerichtet zu verknüpfen.

Die Bun

_Gekürzt._

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