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261861 · 2026-10-05 · Dringlichkeitsantrag · öffentlich
Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Roswitha Sachsse-Schadt Dr. Barbara Krausz
Der Verwaltungsvorstand hat in seiner Haushaltsklausur am 2. Oktober 2026 unter anderem vorgeschlagen, die Aufgabe des Schauspiels zu prüfen. Die Stadt hat das am 3. Oktober öffentlich gemacht. Der Vorschlag weicht vom Grundsatzbeschluss des Rates vom 8. Mai 2025 ab. Darin hat der Rat das Theater Bonn als Zweispartenhaus mit Oper und Schauspiel, das Beethoven Orchester Bonn als eigenständigen Klangkörper und einen gemeinsamen Strukturprozess festgelegt. Auf dieser Grundlage arbeiten die Einrichtungen und die Stabsstelle Zukunft Bonner Bühnen seit mehr als einem Jahr.
Die Antragstellenden verkennen die angespannte Haushaltslage nicht. Auch die Kultur muss ihren Beitrag zur Konsolidierung leisten. Die entscheidende Frage ist, auf welchem Weg dieser Beitrag nachhaltig erbracht wird.
Das Beethoven Orchester Bonn und das Theater Bonn haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Beethovenfest daran gearbeitet, Verwaltung, Organisation, Technik und Vertrieb zu bündeln. Das ist der richtige Weg. Er entlastet den Haushalt über die Strukturen und nicht über das künstlerische Angebot. Diese Arbeit verdient die ausdrückliche Unterstützung des Ausschusses, gerade weil sie den Einrichtun
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Angesicht des bekannt gewordenen Vorschlages des Verwaltungsvorstandes aus der Haushaltsklausur vom 2. Oktober 2026, die Aufgabe der Sparte Schauspiel des Theaters Bonn zu prüfen, stellt der Kulturausschuss fest:
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Begründung der Dringlichkeit: Der Vorschlag des Verwaltungsvorstandes zur Aufgabe des Schauspiels wurde erst am 3. Oktober 2026 öffentlich bekannt. Zu diesem Zeitpunkt war die Frist für die Einreichung regulärer Anträge zur Sitzung des Kulturausschusses am 6. Oktober 2026 bereits abgelaufen.
Eine Behandlung des Themas erst in der nächsten regulären Sitzung würde zu erheblichen Nachteilen führen. Die Diskussion über die mögliche Schließung des Schauspiels hat bereits jetzt erhebliche Unsicherheit bei den Beschäftigten des Theaters sowie bei dessen Leitung ausgelöst. Dies zeigt sich insbesondere daran, dass der Intendant, Herr Helmich, öffentlich erklärt hat, dass er diese Vertragsverlängerung unter den nun bekannt gewordenen Rahmenbedingungen nicht abgeschlossen hätte.
Die anhaltende Unsicherheit beeinträchtigt die Planungssicherheit und Handlungsfähigkeit des Theaters bereits im laufenden Betrieb. Sie gefährdet das Vertrauen der Beschäftigten in die Zukunft ihrer Sparte und kann sich nachteilig auf die Arbeits- und Organisationsfähigkeit des Hauses auswirken.
Darüber hinaus besteht die Gefahr eines nachhaltigen Reputationsschadens für das Theater Bonn und die Bundesstadt Bonn al
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