Originalquelle: ALLRIS-Original
261900 · 2026-10-13 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Berit Keiser
Die Zahl der Anmeldungen an den Bonner Gesamtschulen übersteigt im laufenden Schuljahr deutlich die Zahl der verfügbaren Plätze. Zahlreiche Familien können ihren Wunsch nach einem Gesamtschulplatz für ihr Kind daher nicht verwirklichen.
Es ist davon auszugehen, dass der tatsächliche Bedarf noch höher ist, als die Anmeldezahlen vermuten lassen. Denn möglicherweise entscheiden sich Eltern bereits im Vorfeld gegen eine Anmeldung an einer Gesamtschule, weil die nächstgelegene Schule zu weit entfernt ist oder sie angesichts der hohen Nachfrage nur geringe Chancen auf einen Platz sehen.
Eine frühzeitige Befragung der Eltern von Drittklässlerinnen und Drittklässlern kann daher wichtige Erkenntnisse über den tatsächlichen Elternwillen liefern und ist für die Schulentwicklungsplanung hilfreich. Besonders aufschlussreich ist dabei die räumliche Verteilung der Nachfrage: Wo wünschen sich Familien ein Gesamtschulangebot, und wo fehlen wohnortnahe Schulplätze? Ziel muss es sein, dass die Wahl der Schulform möglichst den pädagogischen Vorstellungen der Eltern und den Bedürfnissen der Kinder entspricht – und nicht durch fehlende Plätze oder zu lange Schulwege eingeschränkt wird.
Die Verwaltung wird beauftragt, eine stadtweite Befragung der Eltern von Schüler*innen der dritten Klassen an Bonner Grundschulen durchzuführen, um den tatsächlichen Bedarf an Gesamtschulplätzen besser einschätzen zu können.
Die Befragung soll insbesondere folgende Aspekte erfassen:
Die Ergebnisse sollen dem Schulausschuss spätestens zu den Osterferien 2027 vorgestellt werden und in die weitere Schulentwicklungsplanung einfließen. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob und in welchen Stadtteilen zusätzliche Gesamtschulkapazitäten benötigt
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=beschlussvorschlag und offset des Eintrags in weiter._