Originalquelle: ALLRIS-Original
200242 · 2020-03-17 · Beschlussvorlage · öffentlich
Die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele sind die größte Sportveranstaltung und das größte Jugendfest der Welt. Etwa 200 Nationen nehmen alle vier Jahre an den breitgefächerten Sportwettbewerben teil. Insgesamt ist mit der Teilnahme von etwa 15.000 Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne Behinderung an diesem Fest der Völkerverständigung auszugehen.
Auf Grundlage der Agenda 2020 des Internationalen Olympischen Komittes (IOC), welche zukünftig kostenbewusste und nachhaltige Olympische und Paralympische Spiele fordert, ist erstmals die Bewerbung einer Region möglich. Die privat finanzierte Initiative „Rhein Ruhr City 2032“ hat ein Konzept erarbeitet, das eine ökologische und ökonomische Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele auf Basis der zu rund 90 Prozent bereits vorhandenen Sportstätten in 14 Städten der Region Rhein-Ruhr vorsieht. Das Konzept der Initiative wurde in der Sitzung des Sportausschuss am 17.09.2019 vorgestellt (siehe Mitteilungsvorlage DS 1912455).
In dem Konzept für eine mögliche Bewerbung ist Bonn als Austragungsort für die Sportarten Basketball, Baseball und Softball vorgesehen. Schon heute sind mit dem Baseballstadion in der Rheinaue und d
_Abschnitt gekürzt. Weiter mit abschnitt=begruendung und offset des Eintrags in weiter._
—— Beschlussauszug Sitzung des Sportausschusses vom 20.05.2020 7.7 Olympische und Paralympische Spiele 2032 geändert beschlossen 200242 Seite 1 von 1
—— Beschlussauszug Sitzung des Rates vom 18.06.2020 5.12 Olympische und Paralympische Spiele 2032 vertagt 200242 Aufgrund § 2 Abs. 4 Geschäftsordnung nicht behandelt Die Beschlussvorlage wurde aufgrund von § 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Rates nicht behandelt und hatte folgenden Wortlaut:
„Rhein Ruhr City 2032“, die die Ausrichtung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2032 als Metropolverbund unter Beteiligung der Bundesstadt Bonn sowie 13 anderen Städten in NRW anstrebt.
Projektes vorzubereiten, um im Falle einer Olympiakandidatur durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Handlungsfähigkeit der Bundesstadt Bonn zu gewährleisten.
informieren und beim Land darauf hinzuwirken, dass geeignete Bürgerbeteiligungsformate von zentraler Stelle zu entwickeln sind. Seite 1 von 1
—— Beschlussauszug Sitzung des Rates vom 22.06.2020 5.12 Olympische und Paralympische Spiele 2032 geändert beschlossen 200242 Abstimmungsergebnis: wie Sportausschuss (20.05.20), Mehrheit gegen Linke und BBB bei Enth. Stv. El Saman -Grüne- Beschluss: 1.Der Rat der Bundesstadt Bonn begrüßt und unterstützt die Initiative „Rhein Ruhr City 2032“, die die Ausrichtung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2032 unter der Erfüllung der Bedingungen von Umweltschutz und Nachhaltigkeit als Metropolverbund unter Beteiligung der Bundesstadt Bonn sowie 13 anderen Städten in NRW anstrebt 2.Der Rat beauftragt die Verwaltung, sich auf die Unterstützung des Projektes vorzubereiten, um im Falle einer Olympiakandidatur durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Handlungsfähigkeit der Bundesstadt Bonn zu gewährleisten. 3.Der Rat bittet die Verwaltung, über die Fortentwicklung des Projektes zu informieren und beim Land darauf hinzuwirken, dass geeignete Bürgerbeteiligungsformate von zentraler Stelle zu entwickeln sind.
Der Beschlussvorschlag der Verwaltung hatte die fett gedruckte Ergänzung zu Ziffer 1. nicht zum Wortlaut. Diese Ergänzung geht zurück auf den vom
_Gekürzt (1304 Zeichen gesamt). Weiter: https://mcp.linkebonn.de/dokument/top:57008?offset=1200_
Sachverhalt
Auch wenn sich die Beteiligung der Stadt Bonn nach jetzigem Stand der Bewerbung auf zwei Sportstätten beschränkt, kämen bei einer erfolgreichen Bewerbung erhebliche Kosten auf die Stadt zu. Weder der Telekom Dome noch das Baseball-Stadion werden aktuell den Anforderungen des IOC an olympische Sportstätten gerecht: Weder finden z.B. auf der Tribüne im Baseballstadion 5.000 Menschen Platz noch verfügt der Telekom Dome über die geforderten 30.000 m² sog. Back-of-House-Area im direkten Umfeld. Technische Voraussetzungen für internationale Fernsehübertragung und Sicherheitsstandards sind dabei ebenfalls noch nicht berücksichtigt.
Als wesentlicher Mangel des gesamten Bewerbungsprojekts bleibt der Initiator bislang auch konkrete Vorschläge schuldig, wie die ohnehin permanent überforderte Verkehrsinfrastruktur der Region einem Event wie Olympia mit den entsprechenden Verkehrsströmen zwischen den teilnehmenden Städten gerecht werden soll. Die von der Verwaltung angestrebte bedingungslose Unterstützung des Projekts, ohne dass die Bonnerinnen und Bonner über eine Beteiligung entschieden haben, scheint daher verfrüht.
Beschlussvorschlag
Die Beschlussvorlage wird folgendermaßen ersetzt:
Sachverhalt
Die Vorlage wir unter Punkt 1 wie folgt ergänzt:
Der Rat der Bundesstadt Bonn begrüßt und unterstützt die Initiative „Rhein Ruhr City 2032“, die die Ausrichtung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2032
unter der Erfüllung der Bedingungen von Umweltschutz und Nachhaltigkeit
als Metropolverbund unter Beteiligung der Bundesstadt Bonn sowie 13 anderen Städten in NRW anstrebt
Beschlussvorschlag
Die Vorlage wir unter Punkt 1 wie folgt ergänzt:
Der Rat der Bundesstadt Bonn begrüßt und unterstützt die Initiative „Rhein Ruhr City 2032“, die die Ausrichtung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2032 unter der Erfüllung der Bedingungen von Umweltschutz und Nachhaltigkeit als Metropolverbund unter Beteiligung der Bundesstadt Bonn sowie 13 anderen Städten in NRW anstrebt