Originalquelle: ALLRIS-Original
202051 · 2020-12-10 · Antrag · öffentlich
Antragsteller: BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Marcel Schmitt
Nach dem Integrierten Freuiraumsystem (IFS) ist das Meßdorfer Feld, und hierbei insbesondere das Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei, besonders erhaltenswert und bedarf im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der knappen Freiraumressourcen in Bonn eines besonderen Schutzes. Es wurde „für den Bereich der Stadtgärtnerei (…) eindeutig ein Verzicht auf bauliche Nutzung empfohlen.“ (S. 16). „Eine solcherart ausgebuchtete Bebauung würde (…) zu einer Ausuferung des noch relativ geschlossenen Siedlungsrandes führen und die räumliche Integrität des Freiraumes beeinträchtigen. Daher erfolgt die IFS-Empfehlung eindeutig zum Verzicht auf diese Fläche als Woihnbaufläche.
Das IFS empfahl stattdessen einen eventuellen Rückbau der Stadtgärtnerei zum Aufbau ortsnaher Grünstrukturen oder sie als Option zur Erfüllung anderweitiger Kompensationsverpflichtung (möglicher Einbezug in das Kompensationsflächenkataster) zu nutzen.“
Dies empfiehlt sich auch deshalb, weil die weiterhin dringend erforderliche Erschließung von Wohnbauflächen ortsnahe Ausgleichsflächen erfordert, die nicht weiter wie bislang überwiegend genutzt auf den Höhen des Ennerts, der Dollendorfer Hardt oder des Venusbergs liegen dürf
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—— Beschlussauszug Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen vom 03.03.2021 8.6 Ehemalige Stadtgärtnerei; Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen geändert beschlossen 202051 Abstimmungsergebnis: Mehrheit gegen BBB bei Enthaltung CDU und FDP Beschluss: 1.Die Beschlüsse zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 7422-15 der Stadt Bonn (0710063) und zur teilweisen Bebauung des Geländes der ehemaligen Stadtgärtnerei in Dransdorf (zuletzt DS 1110422NV16) werden aufgehoben. 2.Auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei wird der großteils flächig versiegelte nördliche Bereich neu beplant. 3.Auf diesem Teil der alten Stadtgärtnerei soll ein Gebäude für die Biostation einschließlich eines Bildungs- und Informationszentrums gebaut werden. Angestrebt ist ein Nachhaltigkeitsvorzeigeprojekt der UN-Stadt Bonn. 4.Auf den versiegelten Flächen des Geländes der alten Stadtgärtnerei kann Wohnbebauung ermöglicht werden. Der vorhandene Ratsbeschluss wird aufgehoben. Anforderungen an eine etwaige Bebauung und ihr Maß werden neu festgelegt. Die Wohnbebauung und Gestaltung des Plangeländes berücksichtigt die Umweltaspekte im besonderen Maß. Eine Erschliessung findet lediglich über die Straße
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— — Beschlussauszug Sitzung des Hauptausschusses anstelle des Rates nach § 60 Abs. 2 GO NRW vom 18.03.2021
6.9 Ehemalige Stadtgärtnerei; Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen geändert beschlossen
202051
Abstimmungsergebnis: ziffernweise Abstimmung von AA-04:
Ziffer 1: Mehrheit gegen FDP bei Enth. CDU
Ziffer 2: Mehrheit gegen BBB bei Enth. CDU
Ziffer 3: Mehrheit gegen BBB bei Enth. CDU
Ziffer 4: Mehrheit gegen BBB bei Enth. CDU
Ziffer 5: einstimmig bei Enth. CDU unter Nichtbeteiligung BBB
Ziffer 6: einstimmig bei Enth. CDU
Beschluss:
Stadt Bonn (0710063) und zur teilweisen Bebauung des Geländes der ehemaligen Stadtgärtnerei in Dransdorf (zuletzt DS 1110422NV16) werden aufgehoben.
versiegelte nördliche Bereich neu beplant.
Biostation einschließlich eines Bildungs- und Informationszentrums gebaut werden. Angestrebt ist ein Nachhaltigkeitsvorzeigeprojekt der UN-Stadt Bonn.
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Stellungnahme der Verwaltung
Im Falle einer Annahme des Antrags zu Zif. 1 (Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses zum Bebauungsplan Nr. 7422-15) schlägt die Verwaltung vor, die städtebaulichen und freiraumplanerischen Zielvorstellungen für eine Nachnutzung des Geländes der Stadtgärtnerei insgesamt neu zu überdenken.
Sachverhalt
Beim Überdenken der städtebaulichen und freiraumplanerischen Zielvorstellungen prüft die Verwaltung auch, wo und wie sie auf dem Gelände die Biologische Station dauerhaft unterbringen kann.
Dabei ist ein Neubau oder eine Sanierung des zurzeit genutzten Gebäudes in Abstimmung mit der Biologischen Station zu prüfen.
Des Weiteren ist zu prüfen, ob die Finanzierung des Neubaus oder eine Sanierung durch eine neue/zusätzliche Bebauung entlang der Straßenfront der Straße "Auf dem Dransdorfer Berg" möglich ist.
Beschlussvorschlag
Beim Überdenken der städtebaulichen und freiraumplanerischen Zielvorstellungen prüft die Verwaltung auch, wo und wie sie auf dem Gelände die Biologische Station dauerhaft unterbringen kann.
Dabei ist ein Neubau oder eine Sanierung des zurzeit genutzten Gebäudes in Abstimmung mit der Biologischen Station zu prüfen.
Des Weiteren ist zu prüfen, ob die Finanzierung des Neubaus oder eine Sanierung durch eine neue/zusätzliche Bebauung entlang der Straßenfront der Straße "Auf dem Dransdorfer Berg" möglich ist.
Sachverhalt
Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei soll der dringend notwendige Neubau für die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft errichtet werden. Wie dies in ökologischer Bauweise mit einem Bildungs- und Informationszentrum nachhaltig und gleichzeitig preisgünstig machbar ist, belegt das Beispiel der Biologischen Station des Kreises Viersen an den Krickenbecker Seen. Die weiteren versiegelten Flächen der ehemaligen Stadtgärtnerei eignen sich für kreative Wohnformen. Auch wenn Luftbilder den Eindruck vermitteln, dass der zur Bebauung vorgeschlagene Bereich sehr „grün“ ist, ergibt eine Vorortbesichtigung ein anderes Bild. Ein Großteil der Fläche ist versiegelt, im größten Gewächshaus im Osten der Fläche sogar unterkellert mit einem Heizungssystem und noch vorhandenem Öltank. Die dort stehenden Bäume und Sträucher sind in Betonfugen und kleinen alten Beeten durch die noch stehenden Metallgerippe der Gewächshäuser und Beete gewachsen. Bei einer Entsiegelung und Renaturierung könnte die in den letzten 16 Jahren entstandene Vegetation darum nicht erhalten werden. Das Artenschutzgutachten wird zu Beginn der Planung angestrebt um spätere Verzögerungen zu verhindern.
Beschlussvorschlag
_Gekürzt._
Sachverhalt
Erfolgt mündlich.
Beschlussvorschlag
Ehemalige Stadtgärtnerei; Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Antrag zur Vorlage 202051
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Bert Moll