Dokument: Prüfauftrag linksrheinische rheinnahe Radrouten zwischen Bad Godesberg

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Prüfauftrag linksrheinische rheinnahe Radrouten zwischen Bad Godesberg und Bonn

Position 6.15 · Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Bonn · Stand: amtliches Dokument

Ergebnis

abgelehnt

Dokumenttext (extrahiert)

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Beschlussauszug 
Sitzung des Rates vom 16.08.2021 
 
6.15 Prüfauftrag linksrheinische rheinnahe Radrouten 
zwischen Bad Godesberg und Bonn 
abgelehnt 
 
211009 
 
Abstimmungsergebnis:  
Ziffer 2e): mit Mehrheit gegen CDU, BBB, FDP, AfD und Herrn Stv. 
Fahrenholtz -parteilos- abgelehnt 
Rest: mit Mehrheit gegen CDU, BBB, FDP, AfD, Rheingrün und Herrn Stv. 
Fahrenholtz -parteilos- abgelehnt 
 
Der abgelehnte Antrag hatte folgenden Inhalt:  
Die Verwaltung prüft unter weitestgehendem Verzicht auf Baumrodungen 
  
1. Zur Attraktivierung des Umstiegs vom Auto auf das Fahrrad für 
innerstädtische Berufspendler die Vernetzung wichtiger Bürogebiete 
zwischen Bad Godesberg und Bonn, als da wären: Kennedyallee 
zwischen Godesberger Allee und Mittelstraße, Ludwig-Ehrhard-Allee, 
Heinemannstraße, Robert-Schumann-Platz sowie Kreuzbauten, 
Johanniterviertel, Umfeld Post-Tower, Bundesviertel, durch Herstellung 
einer durchgängigen, nachts beleuchteten sowie hochwassersicheren 
Verbindung zwischen den Fahrradstraßen Turmstraße sowie 
Sträßchensweg mittels:  
a. Instandsetzung der Radwege entlang der Kennedyallee im 
Bereich der Amerikanischen Siedlung, 
b. Aufweitung des Fahrradwegs entlang der Ludwig-Erhard-Allee 
zwischen Kennedyallee und Herbert-Wehner-Platz, 
c. Einbindung der Fußgänger- und Radfahrerbrücke am 
Rosengarten der Rheinaue 
d. Schaffung eines vom Fußgängerverkehr getrennten Radwegs 
zwischen Herbert-Wehner-Platz und Auffahrt zum 
Rheinauenrestaurant 
e. Einbindung der Fußgänger- und Radfahrerbrücken rund um die 
A562  
2. Die hochwassersichere Durchquerung der Rheinaue für Rad-
Durchgangsverkehr unter der Maßgabe, dass sich alle 
Verkehrsteilnehmer bewusst sind, dass die Rheinaue im 
Bebauungsplan als Freizeitgelände eingetragen ist und ihr Verhalten 
dementsprechend rücksichtsvoll gemäß § 1 StVO anpassen:  
a. Der Begriff Radschnellroute wird fallengelassen und durch 
Radwanderroute ersetzt, um für die Rheinaue den Vorrang des 
Freizeitgedankens vor dem Leistungsgedanken zu betonen.  
b. Der ehemalige Treidelpfand/Leinpfad wird vom Mausoleum in 
Plittersdorf bis zum Bonner Stresemannufer ausschließlich für 
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Beschlussauszug der Sitzung des Rates 
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Fußgänger reserviert und nicht verbreitert. Radfahrer müssen 
absteigen. 
c. Der Radwanderverkehr wird vom Mausoleum in Plittersdorf bis 
zum Bonner Stresemannufer über bereits vorhandene, breit 
ausgebaute Wege über das Hochufer geführt. Diese Wege 
werden eindeutig für den Radverkehr gewidmet und 
gekennzeichnet.  
d. Im Stadtbezirk Bonn wird die Radwanderroute zwischen dem 
Bismarckturm und dem Gebäude des Vereins für Kanusport 
Bonn e.V. sowie östlich am Parkplatz Gronau vorbei über den 
vorhandenen wassergebundenen Weg zum Stresemannufer 
geführt. 
e. Entlang der Radwanderroute gilt in allen Kreuzungsbereichen 
die Rechts-vor-Links-Regel.    
  
Dokumentation: 
  
Bild 1, 2021-04-27 (1), Plittersdorf 
  
Die Turmstraße ist als Fahrradstraße markiert. Die Kennedyallee in ihrem 
Bogen entlang der Amerikanischen Siedlung hat seit ihrer Anlage in den 1950er 
Jahren beiderseits Radwege, die aufgefrischt werden müssten. Über die 
Kennedyalllee erschließt sich das Bürogebiet an der gleichnamigen Straße 
zwischen Mittelstraße und B9. Die eigentliche Route würde weiter der Ludwig-
Erhard-Allee bis zum Herbert-Wehner-Platz (Haupteingang zum 
Rheinauenpark) folgen. Ein Radweg ist dort bereits vorhanden, der aufgeweitet 
werden müsste. Dies ginge ohne Baumfällungen, da genügend Grünstreifen 
vorhanden ist. 
  
  
Bild 2, 2021-04-27 (2), Herbert-Wehner-Platz bis Südbrücke 
  
Die beiden nach Südwesten zeigenden Schenkel zeigen den Anschluss der 
Bürogebiete Kreuzbauten, Heinemannstraße und Robert-Schumann-Platz, die 
über die Ampel am Herbert-Wehner-Platz oder die vorhandenen Brücke am 
Rosengarten erschlossen sind.  
  
Vom Herbert-Wehner-Platz erschließt sich bereits heute die Brücke am 
Rosengarten, allerdings durch Umfahrung eines Hügels mit Waldbewuchs 
(gestrichelte Linien), so dass hier aus Sicherheitsgründen auf lange Sicht eine 
von der Ludwig-Erhard-Allee einsehbare Auffahrtsrampe entlang der äußeren 
Parkböschung gebaut werden sollte.  
  
Nach Überquerung der Brücke am Rosengarten  trifft man auf der westlichen 
Seite der Ludwig-Erhard-Allee auf einen wassergebundenen Weg in  Richtung 
der vorhandenen Fußgänger- und Radfahrerbrücke am Sträßchensweg. Der 
wassergebundene Abschnitt wäre für den Fahrkomfort zu asphaltieren.  
  
Rund um die Kreuzung aus A 562 und Ludwig-Erhard- bzw. Petra-Kelly-Allee 
existieren insgesamt 3 Brücken für Fußgänger und Radfahrer, die weitere 
Optionen ermöglichen. 
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Beschlussauszug der Sitzung des Rates 
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Zurück zum Herbert-Wehner-Platz. Dessen Verbindung zur Auffahrtsrampe am 
Rheinauenrestaurant ist heute zur Mischnutzung für Radfahrer und Fußgänger 
erschlossen, allerdings sehr beengt. Dieser Wegeabschnitt entlang der Basis 
der äußeren Parkböschung wäre zu verbreitern,  um Fußgänger und Radfahrer 
zu trennen. 
  
Bild 3, 2021-04-27 (3), Bonner Teil der Rheinaue 
  
Über den als Fahrradstraße ausgewiesenen Sträßchensweg erschließen sich 
das Johanniterviertel, der Posttower, die Deutsche Welle, Langer-Eugen mit 
der UNO sowie das Bundesviertel, über die südwestlich abzweigende Achim-
von-Arnim-Straße die Telekom-Zentrale. Der skizzierte Radwegeausbau 
entlang der Petra-Kelly-Allee bis zur Charles-de-Gaulle-Straße wäre ein „nice-
to-have“. 
 
Bild 4, 2021-04-27 (4), Bundesviertel 
  
Das Bild zeigt mögliche Endpunkte im Bundesviertel, von denen aus die 
Anbindung an das Bonner Rheinufer bereits existiert. 
 
 
 
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Bezugsquellen

Amtliches Werk der Stadt Bonn (§ 5 UrhG) — bereitgestellt zur Zitierbarkeit.

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