Originalquelle: ALLRIS-Original

Ö 12 Aktuelle Informationen der Verwaltung

beschlusstext · 2021-05-04 · Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit

Beschlusstext (amtlich)

—— Beschlussauszug Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit vom 04.05.2021 12 Aktuelle Informationen der Verwaltung zur Kenntnis genommen Gemeinsam beraten mit TOP 8.6. Frau Bge. Heidler informiert zur aktuellen Situation in der Corona-Pandemie: Das Impfen schreite leider nicht so schnell voran, wie man wollte und könnte, auch im Hinblick das vorhandene Personal. Es sei aber einfach noch nicht genügend Impfdosen vorhanden und man bekomme auch nicht genügend. Deshalb könne man Sondergruppen derzeit nicht impfen. Auch weil es keine Erlaubnis gebe, von der Impfprioisierung abzuweichen. In Chorweiler würde derzeit ja auch ein Sonderkontingent verimpft. Dass was man derzeit impfen kann, würde man auch mit sehr gutem Erfolg machen, auch bei den Hausärzten. Die Stadt Bonn sei bei den Stadtkreisen in NRW auch führend. Die Impfzahlen gelten jedoch auch für Einpendler, da bei bestimmten Personenzahlen das Arbeitsortprinzip für die Impfung gelte. Deshalb könne man bei der Zahl 120.000 nicht davon ausgehen, dass ein Drittel der Bonner:innen geimpft sei. Testen sei in 250 Testzentren möglich. Im Tannenbusch habe man die Lücke erkannt und um zwei weitere Testzentren auf drei erweitert. Das Infektionsgeschehen sei weiterhin diffus. Es gebe in drei Einrichtungen mehrere Fälle. Dabei handele es sich um eine Studtenten-WG, eine Kita und eine Flüchtlingsunterkunft. Diese stehe derzeit vollständig unter Quarantäne. Die Quarantäne für die Kita laufe bald aus. Bei der Studenten-WG sei man in der Sorge gewesen, dass die Infektion auf die indische Variante zurückzuführen sei, da es sich um einen Rückkehrer aus Indien handle. Die Befürchtungen hätten sich aber nicht bestätigt. In Bonn habe es auch noch keine indische Variante gegeben. Der Inzidenzwert springe derzeit etwas diffus hin und her, im Moment seien die drei vorgenannten Fälle hierfür ausschlaggebend. Derzeit sei der Wert aber sinkend. Bei einer Inzidenz von 165 seien ja auch weitere Öffnungen, Stichwort Schule, zu prüfen. Darüber erwarte man im Hinblick auf weitere Öffnungsstrategien zum Ende der Woche auch Regelungen zur Gleichstellung von Negativ-Gesteten, Geimpften und Genesenen. Dies werde einen weiteren Schub in Richtung Normalität geben, gleichwohl wir noch sehr weit davon entfernt seien. Die Zahlen würden aber zeigen, dass unser Gesundheitsamt im vergangenen Jahr ganze Arbeit geleistet hätte. Die Kontaktverfolgung funktioniere mit viel Seite 1 von 2 Beschlussauszug der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit Seite 2 —— Aufwand und Unterstützung auch durch die Bundeswehr und Ehrenamtliche gut. Insgesamt habe man das Infektionsgeschehen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln der Quarantäne und der Kontaktnachverfolgung gut unter Kontrolle. Frau Dr. Engels nimmt im Anschluss Bezug auf den Vorschlag in Bereich der Kinderbetreuung zu impfen zurück. Dies mache man schon seit Langem. Große Teile der Kitas, Grund- und Sonderschulen seien geimpft und derzeit würden die Leher:innen der weiterführenden Schulen geimpft. Während der ersten und zweiten Welle habe man noch einen anderen Fokus gehabt. Hier seien die vulnerablen Gruppen der alten und kranken Menschen, insbesondere in Einrichtungen, im Vordergrund gewesen. Durch die intensive Betreuung und Beratung habe man ein sehr gutes Vertrauensverhältnis aufbauen können und sei bei einem Geschehnis sehr frühzeitig eingebunden worden. Die Anfang des Jahres festgestellten Mutationen hätten jetzt den Schwerpunkt auf die jüngeren Altersgruppen gelegt. Es seien deutlich mehr Kinder und Jugendliche betroffen. Herr AM Göbel (Bündnis 90 / Die Grüne) weist auf die ab dem 30.04.2021 angekündigte Impfungen in Füchtlingsunterkünften hin und fragt nach, ob neben den Flüchtlingen und Mitarbeitenden auch die dort engagierten Ehrenamtlichen geimpft werden könnten. Frau Dr. Engels führt dazu aus, dass es in diesem Bereich schon Angebote an Ehrenamtliche gegeben habe. Warum das nicht überall funktioniert habe, könne sie nicht nachvollziehen. Eigentlich hätte auf Grund der einfachen Handhabung der Impfstoff von Johnson & Johnson verimpft werden sollen, dieser sei aber noch nicht in ausreichender Menge vorhanden. Frau Ramos ergänzt hierzu man habe diese Woche mit den Impfungen bei den Bewohner:innen und Mitarbeitenden in den Obdachlosenunterkünften begonnen. Leider liege der Impfstoff von Johnson & Johnson, wie von Frau Dr. Engels gesagt, nicht in ausreichender Menge vor um parallel auch in den Flüchtlingsunterkünften zu impfen. Es sei aber begonnen worden und man hoffe, bald auch mit den Impfungen in den Flüchtlingsunterkünften beginnen zu können. Seite 2 von 2

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